Heimat- und Verkehrsverein Allendorf/Lumda
Der Heimat- und Verkehrsverein Allendorf/Lumda e.V. widmet sich dem Erhalt und der Pflege unserer Stadtgeschichte. Wir sind ein Verein aus rund 150 Mitgliedern und verstehen uns als aktive Bewahrer unserer Traditionen. Zu unseren Vereinsaktivitäten gehören neben dem Betrieb des Museumsensembles allerlei soziale Aktivitäten für die Bürgerinnen und Bürger Allendorfs.

„Woas mer weid fordwerfft, muss mer aach weid hoann.“
„Was man weit fortwirft, muss man auch weit holen.
Der Verein wurde 1978 unter der Leitung von Walter Deissmann gegründet. Seither setzen sich die Mitglieder mit großem ehrenamtlichem Engagement für die Geschichte, Kultur und das Leben in Allendorf ein.
Dabei geht es längst nicht nur um den Erhalt historischer Zeugnisse oder die Pflege von Traditionen. Der Verein organisiert Vorträge, Ausstellungen und Feste, betreibt den Bürgertreff und schafft zahlreiche Gelegenheiten, bei denen Menschen zusammenkommen.
Unser Ziel ist es, Geschichte für alle erlebbar zu machen. Ob Einheimische, ehemalige Allendorfer oder Gäste – jeder soll die Möglichkeit haben, mehr über die Menschen, Gebäude und Ereignisse zu erfahren, die unsere kleine Stadt geprägt haben.
Das Digitale Museum wächst stetig weiter. Neue Inhalte, Fotos und Zeitzeugenberichte werden ergänzt und machen dieses Projekt zu einem lebendigen Gedächtnis Allendorfs.
So tragen wir bis heute aktiv zum gesellschaftlichen Leben unserer Stadt bei.
Die Idee, die Geschichte Allendorfs in einem Museum zu bewahren, ist deutlich älter als der Verein selbst. Bereits 1970, anlässlich der Feier zum 600. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte, entstanden erste Überlegungen, ein Heimatmuseum einzurichten.
Mitten in der historischen Kernstadt befindet sich seither das Museumsensemble. Es besteht aus dem Heimatmuseum, dem 50er-Jahre-Haus und der Remise. Hier werden Fundstücke, Fotografien und Traditionen unserer Stadt gesammelt und bewahrt.
Heute vermittelt die Ausstellung des Heimatmuseums auf drei Etagen einen lebendigen Eindruck vom früheren Leben im Ort. Im Mittelpunkt stehen die Alltagskultur mit Trachten, Handwerk und Landwirtschaft sowie zahlreiche Exponate zur Geschichte Allendorfs. Ein originalgetreu aufgebauter Krämerladen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist eins der zahlreichen Schmuckstücke. Hier können die Besucher in die Warenwelt der Wirtschaftswunderjahre eintauchen. Ergänzt wird die Sammlung durch Werke lokaler Künstler, die das kulturelle Leben der Stadt bis in die Gegenwart widerspiegeln.
Direkt gegenüber befindet sich das 50er-Jahre-Haus. Im Inneren ist eine Ausstellung zum Leben in den 1950er Jahren in Allendorf und dem gesamten Lumdatal installiert. Es finden sich hier vor allem Exponate der Alltagskultur, aber auch die eine oder andere Besonderheit, wie ein historischer Puppenwagen oder allerlei Spielzeug aus dieser Zeit.
Die Remise komplettiert das Museumsensemble. Sie wurde zwischen 2019 und 2021 aufwendig renoviert. Seither befindet sich hier der Bürgertreff Allendorfer Altstadt. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen des Heimat- und Verkehrsvereins statt. Zudem ist die Remise Standesamt.
Wir laden Sie herzlich ein, unseren Ort auf diese besondere Weise zu entdecken und seine Geschichte Stück für Stück zu erkunden. Getreu unserem Leitbild: Offen, lebendig und gesellig Geschichte sammeln und bewahren.

Eröffnung des Heimatmuseums 1978.

Landrat Willi Marx am Klavier im Heimatmuseum 1991.

Umzug anlässlich des Kirmesumzugs im Juli 2026 zum 50-jährigen Jubiläum der Burschenschaft.
Brunhilde Trenz: Der Heimatverein
Seit vielen Jahren engagiert sich Brunhilde Trenz für den Heimat- und Verkehrsverein Allendorf. Sie hat die Gründung miterlebt und kann sich gut daran erinnern, wie das Heimatmuseum Stück für Stück wuchs. Für sie ist die ehrenamtliche Arbeit mit vielen Herzensprojekten verbunden.

